• Feiertage & Brauchtum

    Brot

    Brot ist ein traditionelles Nahrungsmittel, das aus einem Teig aus gemahlenem Getreide (Mehl), Wasser, einem Triebmittel und meist weiteren Zutaten gebacken wird. Es zählt zu den Grundnahrungsmitteln und wird als solches jährlich am 16. Oktober mit dem Welttag des Brotes als internationaler Aktionstag gefeiert. Das feste, dunkle Äußere des Brotes heißt Kruste oder Rinde. Sie enthält Röstaromen, die durch die Maillard-Reaktion beim Backen entstehen. Durch Einschneiden der Brotoberfläche vor dem Backprozess oder durch das „zufällig Aufreißen“ beim Gehen ergeben sich in der Kruste Ausbünde, die die Oberfläche des gebackenen Brotes vergrößern. Die Dicke der Kruste ergibt sich aus der Backdauer, und ihre Farbe ergibt sich aus der Backtemperatur. Das weiche,…

  • Feiertage & Brauchtum

    Silvester

    Beginn des neuen Jahres. Aus: Otto von Reinsberg-Düringsfeld, das festliche Jahr in Sitten, Gebräuchen und Festen der germanischen Völker, Leipzig, 1863 Das Jahresendfest haben bereits die Römer gefeiert, erstmals im Januar zu Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde. Die Feuer-Feste am Jahreswechsel haben alte germanische Wurzeln. Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester (deutsch ‚Waldmensch‘, von lateinisch silva ‚Wald‘) geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt den…

  • Feiertage & Brauchtum

    Halloween & Rübengeistern

    Halloween, von All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Im Zuge der irischen Renaissance nach 1830 wurden in der frühen volkskundlichen Literatur eine Kontinuität der Halloweenbräuche seit der Keltenzeit und Bezüge zu heidnischen und keltischen Traditionen wie dem Samhainfest angenommen. Bis heute werden entsprechende Mutmaßungen des Religionsethnologen James Frazer zitiert. Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Halloween-Bräuche in US-amerikanischer Ausprägung auch im…

  • Annamühle Neuigkeiten

    Lange Nacht der Bäcker 2019

    Im Backhaus Annamühle wird Brot, Gebäck und Co., wie schon vor 400 Jahren, noch mit viel Liebe zubereitet. Mit der Einladung in die Backstube möchten die engagierten Mitarbeiter vom „Backhaus Annamühle“ möglichst vielen Menschen die Kunst des Bäckerhandwerks und eine Welt voll Genuss und Düfte näher bringen. In der langen Nacht der Bäcker können alle miterleben, wie das wohl wichtigste Lebensmittel der Welt, das Brot, hergestellt wird. Von der Sauerteigkultivierung, dem Brotteigmischen, bis hin zum Aufarbeiten und dem Einschießen in den Ofen – für gutes Brot braucht es viele Handgriffe, aber dafür riecht auch nichts auf der Welt besser als gutes, frisches Brot. Ab 20 Uhr wird hier am Freitag,…

  • Sonstiges

    Festival La Gacilly-Baden Photo 2019

    Festival La Gacilly-Baden Photo 20191 June – 30 September 2019Hymn to the Earth 2019 Festival Photo La Gacilly will take place again in Baden near Vienna. More infos to follow! http://festival-lagacilly-baden.photo/ Rückblende 2018 Schaustück für das Letzte Jahr…

  • Feiertage & Brauchtum

    Ostern

    Ostern (lateinisch pascha, auch Festum paschale, von hebräisch pessach) ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Da Leiden, Sterben und Auferstehung Christi laut den Aussagen des Neuen Testamentes in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises. In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem 4. Jahrhundert wurde das…

  • Feiertage & Brauchtum

    Osterpinze

    Die Osterpinze (regional auch Pinze, Pinza) ist eine traditionelle südösterreichisch, slowenische und kroatische Ostermehlspeise aus Germ- oder Hefeteig. Ihren Ursprung hat die Osterpinze im Veneto und im Friaul. Die pinza (venet. Dial. pinsa) ist dort ein traditionelles Gebäck der Weihnachts- und Neujahrszeit. Der Name hat wohl dieselbe Wurzel wie das Fladenbrot Pita und die Speise Pizza (sowie deutsch Bissen), wurde aber der Wortfamilie von lateinisch pinsere ‚stampfen, kneten, quetschen‘ und italienisch pinza ‚Zange, Schere‘ (vergl. Pinzette) – der Teigballen wird mit der Schere eingeschnitten, und so erhält sie ihre typische Form – angeglichen. Aus dem Friaul wurde ihr Rezept Mitte des 19. Jahrhunderts über die angrenzende, damals österreichische, Grafschaft Görz…

  • Feiertage & Brauchtum

    Valentinstag

    Der Valentinstag wird am 14. Februar begangen. Das Brauchtum dieses Tages geht auf das Fest des heiligen Valentinus zurück, eines Märtyrers, in dessen Hagiographie möglicherweise die Vitae mehrerer Märtyrer dieses Namens zusammenflossen. Der Gedenktag des hl. Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. In Martyrologien werden in Verbindung mit dem 14. Februar Viten verschiedener Märtyrer namens Valentinus angeführt, beispielsweise der Bericht des heiligen Valentin von Rom, weil er Soldaten traute, denen das Heiraten verboten war und Gottesdienste für Christen feierte,…

  • Feiertage & Brauchtum

    Fasching

    Beginn der Faschingzeit Als Beginn der Fastnachtszeit galt bzw. gilt in vielen deutschsprachigen Ländern ursprünglich Dreikönigstag, der 6. Januar. Seit dem 19. Jahrhundert findet in vielen Gegenden zusätzlich am 11. November, dem „Elften im Elften“, ab 11:11 Uhr die offizielle Eröffnung der Karnevalssession statt. Hintergrund ist, dass es auch vor Weihnachten bereits kurz nach der Fixierung des Festes im Jahr 354 eine vorbereitende vierzigtägige Fastenzeit gab, ähnlich der österlichen Fastenzeit nach Karneval. Sie begann am 11. November, dem Martinstag. Es galt, die vorhandenen Lebensmittel zu verzehren, die nicht „fastenzeittauglich“ waren, wie Fleisch, Fett, Schmalz, Eier und Milchprodukte. Auch war der Martinstag der Endtermin des bäuerlichen Jahres, an dem die Pacht…