• Feiertage & Brauchtum

    Osterpinze

    Die Osterpinze (regional auch Pinze, Pinza) ist eine traditionelle südösterreichisch, slowenische und kroatische Ostermehlspeise aus Germ- oder Hefeteig. Ihren Ursprung hat die Osterpinze im Veneto und im Friaul. Die pinza (venet. Dial. pinsa) ist dort ein traditionelles Gebäck der Weihnachts- und Neujahrszeit. Der Name hat wohl dieselbe Wurzel wie das Fladenbrot Pita und die Speise Pizza (sowie deutsch Bissen), wurde aber der Wortfamilie von lateinisch pinsere ‚stampfen, kneten, quetschen‘ und italienisch pinza ‚Zange, Schere‘ (vergl. Pinzette) – der Teigballen wird mit der Schere eingeschnitten, und so erhält sie ihre typische Form – angeglichen. Aus dem Friaul wurde ihr Rezept Mitte des 19. Jahrhunderts über die angrenzende, damals österreichische, Grafschaft Görz…

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    Valentinstag

    Der Valentinstag wird am 14. Februar begangen. Das Brauchtum dieses Tages geht auf das Fest des heiligen Valentinus zurück, eines Märtyrers, in dessen Hagiographie möglicherweise die Vitae mehrerer Märtyrer dieses Namens zusammenflossen. Der Gedenktag des hl. Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. In Martyrologien werden in Verbindung mit dem 14. Februar Viten verschiedener Märtyrer namens Valentinus angeführt, beispielsweise der Bericht des heiligen Valentin von Rom, weil er Soldaten traute, denen das Heiraten verboten war und Gottesdienste für Christen feierte,…

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    Fasching

    Beginn der Faschingzeit Als Beginn der Fastnachtszeit galt bzw. gilt in vielen deutschsprachigen Ländern ursprünglich Dreikönigstag, der 6. Januar. Seit dem 19. Jahrhundert findet in vielen Gegenden zusätzlich am 11. November, dem „Elften im Elften“, ab 11:11 Uhr die offizielle Eröffnung der Karnevalssession statt. Hintergrund ist, dass es auch vor Weihnachten bereits kurz nach der Fixierung des Festes im Jahr 354 eine vorbereitende vierzigtägige Fastenzeit gab, ähnlich der österlichen Fastenzeit nach Karneval. Sie begann am 11. November, dem Martinstag. Es galt, die vorhandenen Lebensmittel zu verzehren, die nicht „fastenzeittauglich“ waren, wie Fleisch, Fett, Schmalz, Eier und Milchprodukte. Auch war der Martinstag der Endtermin des bäuerlichen Jahres, an dem die Pacht…

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    Lehmbackofen

    In den Lehmbackofen wird ungefähr ein halber Raummeter gespaltenes Meterholz geschichtet. Der Abbrand dauert ca. 6 Stunden. Beheizt wird das Backhaus von hinten nach vorn, die Holzscheite werden also im vorderen Raum angezündet und dann nach hinten geschoben. Nach und nach werden die Holzscheite nun auf das Feuer gelegt und wieder nach vorne gezogen. Danach wird die Glut im Ofen noch einmal richtig verteilt. Nach 1 bis 1,5 Stunden wird die Glut aus dem Backofen entfernt. Um den Glutkratzer wird dann ein nasser Jutesack gewickelt und der Ofenboden damit ausgewischt, bis er sauber ist („Bäckerfahne“). Nachdem die Restglut entfernt worden ist, strahlen die Wände die gespeicherte Wärme auf das Backgut…

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    Winter & Weihnachtszeit

    Weihnachten folgt in vielen Familien einem strengen Ritual. Was gegessen werden muss, steht fest. Wie der Christbaum geschmückt wird ebenso. Schließlich muss auf jeden Fall „Stille Nacht“ gesungen werden – sonst ist es kein richtiges Weihnachten. Kein Fest begehen wir mit so festen Regeln und Abläufen, Bräuchen, Schmuck und festlichen Mahlzeiten wie Weihnachten. Das war nicht immer so – Weihnachten hat aber eine lange Geschichte hinter sich. Wir hoffen auf weiße Weihnachten, wünschen allen ein Ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Zusammensein der Familie.

  • Feiertage & Brauchtum

    Zucker, die süße Versuchung!

    Geschichte des Zuckers Verschiedene Stoffe werden zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet. Über Jahrhunderte hinweg war Honig das Süßungsmittel der Wahl für die Menschen. Zuckerrohr, das zu urgeschichtlicher Zeit in Asien bekannt wurde, hat die Menschen begleitet. Zucker, der im Mittelalter selten und teuer war, wurde im 19. Jh. mit dem Anbau der Zuckerrübe und der Zuckergewinnung in industriellen Raffinerien allen Bevölkerungsschichten verfügbar. Honig, den die Menschen schon frühzeitig sammelten, war lange Zeit das einzige Süßungsmittel. Das aus Neuguinea stammende Zuckerrohr verbreitete sich rasch nach Südwestasien und weckte das Interesse, als sein Nutzen entdeckt war. Im 6. Jh. v.u.Z. siedelten die Perser in Indien und bestaunten dieses „Rohr, das…

  • Feiertage & Brauchtum

    Geschichte der „Semmel“…

    Der Name der Semmel kommt vom lateinischen „simila“, dem Weizenmehl (ursprünglich aus dem Assyrischen; samidu = weißes Mehl). Man übertrug den Namen vom Mehl auf das Gebäck (Semmeln = „weißes Brot“). Das älteste „Brötchen“ (gebräuchige Bezeichnung für Semmel im deutschen Sprachraum außerhalb Österreichs) Europas ist fast 3.000 Jahre alt. Es wurde vom Schweizer Brotforscher Dr. Max Währen identifiziert, nachdem es bereits 42 Jahre unbeachtet im Magazin eines Museums gelegen hatte. Der nur 3,5 cm lange verkohlte Gegenstand stammte aus der Zeit um 900 v. Chr. (vor Christus) und war offenbar den Göttern als Opfer dargeboten worden. Schon im 13. Jahrhundert unterschied man Brot-(Schwarz-), Semmel- (Weiß-) und Luxus-Gebäck. Seit dem 15.…

  • Annamühle Neuigkeiten

    Das Brot ohne Namen…..

    “Badener Kruste” Die Namensgeberin @Phila Weissenstein Unter den genannten Namen haben wir einen, den es in unserem Sortiment noch nicht gibt, ausgewählt! Die Gewinnerin würden wir gerne auf ein Frühstück für 4 Personen in unserm Stammhaus (Heiligenkreuzergasse 3-5) einladen. Ausbackgewicht 500gDer Teig zu je 12% Roggen und Weizenanteil, der Rest ist eine Kornmischung saftig und wohnschmeckend;Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Roggenschrot, Grahamschrot, Sesam, Sojaschrot;Auch im Bestrich (Kruse) ist diese Kornmischung vorhanden, die Kruste ist knusprig und sehr schmackhaft;Allergene: 7 RESPONSES Posted by werner höld Okt 09, 2018Rauhracklzipf Posted by Pavalean Mariana Okt 10, 2018Baquett 7 KORN Posted by Pavalean Mariana Okt 10, 2018Baquett 7 Korn Bio Posted by Barbara Prazak-Aram Okt 10,…

  • Annamühle Neuigkeiten

    Die Herbstzeit hat begonnen

    In weiten Tälern unseres Landes hat die Herbstzeit begonnen und somit auch die Kastanienzeit. Auch in unserer Konditorei hat die Kastanienzeit begonnen und somit bereiten unsere Konditor täglich, mit viel Liebe, die frischen Kastanienherzen vor, auch in der Kürbisschnitte spiegelt sich die Jahreszeit wieder. Die Bäcker trumpfen in den nächsten Wochen auch mit neuen Kreationen auf, wie das urtümliche Krustenbrot, ein schmackhaftes Speckstangerl gleich für unterwegs, für unsere kleinen und großen Naschenkatzen. Unsere Zutaten sind sehr Jahreszeiten abhängig, so versuchen wir jedes Jahr aufs Neue unsere Kunden mit den jeweiligen Saisonalen Produkten zufrieden zu stellen.

  • Annamühle Neuigkeiten

    Lange Nacht der Bäcker 2018

    Im Backhaus Annamühle wird Brot, Gebäck und Co., wie schon vor 400 Jahren, noch mit viel Liebe zubereitet. Mit der Einladung in die Backstube möchten die engagierten Mitarbeiter vom „Backhaus Annamühle“ möglichst vielen Menschen die Kunst des Bäckerhandwerks und eine Welt voll Genuss und Düfte näher bringen. In der langen Nacht der Bäcker können alle miterleben, wie das wohl wichtigste Lebensmittel der Welt, das Brot, hergestellt wird. Von der Sauerteigkultivierung, dem Brotteigmischen, bis hin zum Aufarbeiten und dem Einschießen in den Ofen – für gutes Brot braucht es viele Handgriffe, aber dafür riecht auch nichts auf der Welt besser als gutes, frisches Brot. Ab 20 Uhr wird hier am Freitag,…