• Annamühle Neuigkeiten,  Feiertage & Brauchtum

    Muttertag

    Die Ursprünge des Muttertags lassen sich bis zu den Verehrungsritualen der Göttin Rhea im antiken Griechenland sowie dem Kybele- und Attiskult bei den Römern zurückverfolgen. Der Muttertag in seiner heutigen Form wurde in der englischen und US-amerikanischen Frauenbewegung geprägt. Die US-Amerikanerin Ann Maria Reeves Jarvis versuchte 1865 eine Mütterbewegung namens Mothers Friendships Day zu gründen. An von ihr organisierten Mothers Day Meetings konnten Mütter sich zu aktuellen Fragen austauschen. 1870 wurde von Julia Ward Howe eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort peace and motherhood gestartet. Sie hatte das Ziel, dass die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen. Ab den 1860er-Jahren entstanden auch in Europa diverse Frauenbewegungen und Frauenvereine, die…

  • Konditorin
    Feiertage & Brauchtum

    Osterhase

    Ostern kommt bestimmt, wenn auch etwas ruhiger als sich das so manche wünschen, vielleicht können wir so die Zeit besinnlich verbringen, den Fokus auf das legen, was uns wichtig ist.

  • Feiertage & Brauchtum

    Nationalfeiertag

    Der Nationalfeiertag in Österreich existiert in seiner heutigen Form seit 1965. Gefeiert wird er jedes Jahr am 26. Oktober. Zuvor gab es von 1919 bis 1933 den 12. November als Nationalfeiertag zum Gedenken an die Entstehung der ersten österreichischen Republik. Danach wechselte das Datum von 1934 bis 1945 auf den 1. Mai auf das Proklamationsdatum der Verfassung des Ständestaates.Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Österreich zunächst bis 1955 unter Besatzungsrecht. In dieser Zeit gab es keinen Nationalfeiertag. Durch den Österreichischen Staatsvertrag erlangte Österreich schließlich im Juli 1955 seine volle Souveränität zurück. Damit war jedoch eine 90 Tage Frist für den Abzug der Alliierten Besatzungstruppen verbunden. Diese Frist endete am 25. Oktober…

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    Die Geschichte Schuster Laberl

    Mundlaberl (Schuster laberl) sind seit Jahrhunderten in Wien bekannt. Angeblich stammt der Name „Schusterlaberl“ von einem Schusterlehrling. Dieser erhielt von seinem Meister den Auftrag Brot zukaufen. Um den Auftrag nicht zu vergessen, wiederholte er immer wieder „ Für‘n Schuaster a Laberl“. Beim Bäcker angekommen, vermischte er aber die Worte und soll „Schusterlaberl,“bestellt haben. Weitere Bezeichnungen sind Schusterlaiberl oder, im Wiener Dialekt, „Schuastalawal“. Schusterlaberl und anderes Kleingebäck sind als Bäcker- auszeichen über dem Portal des „Brotbäckenhauses“ abgebildet, das 1705 in Wien, 1. Bezirk, Grünangergasse 8, erbaut wurde. Von links nach rechts und oben nach unten sind folgende Gebäckstücke erkennbar: Bosniakerl, Schusterlaberl, Kipfel, Brezel, Beugel und ein Girafferl. In einem Zeitungsartikel aus…

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    Geschichte des Mahlens

    Bereits weit vor unserer Zeitrechnung existierten die ersten Mahlsteine als Handmühlen oder Quernen. Davor benutzen die Menschen Reibesteine und Mörser, um Getreidekörner zu zerkleinern und für die menschliche Nahrungsaufnahme zuzubereiten. Der älteste Reibestein wurde vor einigen Jahren bei archäologischen Ausgrabungen in Australien (Cuddie Springs, siehe unten) gefunden und datiert. Er ist ca. 30.000 Jahre alt, also weit älter als die Neolithische Revolution, und stammt aus dem Pleistozän. 79 n. Chr. wurde Pompeji durch den Ausbruch des Vesuv zerstört. Bei Ausgrabungen wurde ein weitentwickelter Mühlenbetrieb mit einer durch Göpel angetriebenen Kegelmühle ausgegraben. 546 n. Chr. verwendeten die Goten bei der Belagerung Roms bereits Schiffsmühlen, bei denen der Fluss über unterschlächtige Wasserräder…

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    Fronleichnamsfest

    Das Fronleichnamsfest (lateinisch Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi ‚Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi) ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich von mittelhochdeutsch vrône lîcham für ‚des Herren Leib‘ ab, von vrôn ‚was den Herrn betrifft‘ und lîcham (‚der Leib‘). In der Liturgie heißt das Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi, regional wird es auch Prangertag oder Blutstag genannt. In das Englische und in andere Sprachen ist die lateinische Bezeichnung des Hochfestes, Corpus Christi, eingegangen. Der Festtermin und das Anliegen des Fronleichnamstages, eines Ideenfestes, stehen in enger Verbindung…

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    1. Mai

    Erstmals eingeführt wurde der Staatsfeiertag per Gesetz vom 25. April 1919 für die Erste Republik Österreich für den 12. November im „immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates Deutschösterreich“. Im gleichen Zuge erhob die Nationalversammlung den 1. Mai zum “Ruhe- und Festtag”. Die erste Massendemonstration fand am 1. Mai 1856 in Australien statt, erst 1890 wurde er weltweit mit Streiks und Demonstrationen begangen. Die Arbeiter Österreichs beteiligten sich daran vor allem mit Ausflügen ins Grüne und schon 1907 war in mehr als zwei Dritteln der Arbeitsverträge dieser Tag mit einer Arbeitsruhe verbunden. 1933 verbot Kanzler Dollfuß die sozialdemokratischen Maifeiern in Österreich, um bereits 1934 den “Tag der Arbeit”, “Tag der…

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    Osterlamm

    Agnus Dei (lateinisch für Lamm Gottes, oder altgriechisch Amnòs toû Theoû) ist ein seit ältester Zeit im Christentum verbreitetes Symbol für Jesus Christus. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Es ist häufiger Bestandteil der christlichen Kunst und ein christliches Symbol in der Heraldik. Agnus Dei sind außerdem die ersten Worte eines Gebets oder Gesangs der eucharistischen Liturgie. Es gehört zum Ordinarium, den feststehenden Teilen der heiligen Messe, und ist dadurch in der Regel auch Bestandteil von Mess-Vertonungen. Auch Litaneien schließen mit dem Agnus Dei. Diese Vorstellung des Agnus Dei bezieht sich auf das Lamm als Opfertier im Alten Testament, besonders auf…

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    Fasching

    Der Fasching ist die Zeit vor der 40-tägigen österlichen Fastenzeit. In der Regel ist damit, die Zeit vom 7. Jänner (dem Tag nach Dreikönig) bis zum Aschermittwoch (dem Tag, der die Fastenzeit einleitet) gemeint. Die Länge der Faschingszeit orientiert sich dabei am variablen Datum vom Ostersonntag. Dieser richtet sich nämlich nach dem Mond und kann frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April fallen. Dieses Jahr ist die Faschingszeit besonders lange, der Faschingsdienstag fällt auf den 25. Februar 2020, das Osterfest auf den 12. April 2020. Eingeläutet wird der närrische Fasching jedoch bereits am 11.11. um 11:11 Uhr eines Jahres. Denn die Elf galt seit jeher als…

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    Valentinstag

    Der Valentinstag wird am 14. Februar begangen. Das Brauchtum dieses Tages geht auf das Fest des heiligen Valentinus zurück, eines Märtyrers, in dessen Hagiographie möglicherweise die Vitae mehrerer Märtyrer dieses Namens zusammenflossen. Der Gedenktag des hl. Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. Im angelsächsischen Raum hat der Valentinstag schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts Tradition als Tag, an dem zumindest kleine Grüße ausgetauscht werden. In Großbritannien wurden Karten mit Bildern und Gedichten als Valentinsgruß verschickt – gern auch anonym…