Feiertage & Brauchtum

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    Nationalfeiertag

    Der Nationalfeiertag in Österreich existiert in seiner heutigen Form seit 1965. Gefeiert wird er jedes Jahr am 26. Oktober. Zuvor gab es von 1919 bis 1933 den 12. November als Nationalfeiertag zum Gedenken an die Entstehung der ersten österreichischen Republik. Danach wechselte das Datum von 1934 bis 1945 auf den 1. Mai auf das Proklamationsdatum der Verfassung des Ständestaates.Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Österreich zunächst bis 1955 unter Besatzungsrecht. In dieser Zeit gab es keinen Nationalfeiertag. Durch den Österreichischen Staatsvertrag erlangte Österreich schließlich im Juli 1955 seine volle Souveränität zurück. Damit war jedoch eine 90 Tage Frist für den Abzug der Alliierten Besatzungstruppen verbunden. Diese Frist endete am 25. Oktober…

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    Die Geschichte Schuster Laberl

    Mundlaberl (Schuster laberl) sind seit Jahrhunderten in Wien bekannt. Angeblich stammt der Name „Schusterlaberl“ von einem Schusterlehrling. Dieser erhielt von seinem Meister den Auftrag Brot zukaufen. Um den Auftrag nicht zu vergessen, wiederholte er immer wieder „ Für‘n Schuaster a Laberl“. Beim Bäcker angekommen, vermischte er aber die Worte und soll „Schusterlaberl,“bestellt haben. Weitere Bezeichnungen sind Schusterlaiberl oder, im Wiener Dialekt, „Schuastalawal“. Schusterlaberl und anderes Kleingebäck sind als Bäcker- auszeichen über dem Portal des „Brotbäckenhauses“ abgebildet, das 1705 in Wien, 1. Bezirk, Grünangergasse 8, erbaut wurde. Von links nach rechts und oben nach unten sind folgende Gebäckstücke erkennbar: Bosniakerl, Schusterlaberl, Kipfel, Brezel, Beugel und ein Girafferl. In einem Zeitungsartikel aus…

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    Geschichte des Mahlens

    Bereits weit vor unserer Zeitrechnung existierten die ersten Mahlsteine als Handmühlen oder Quernen. Davor benutzen die Menschen Reibesteine und Mörser, um Getreidekörner zu zerkleinern und für die menschliche Nahrungsaufnahme zuzubereiten. Der älteste Reibestein wurde vor einigen Jahren bei archäologischen Ausgrabungen in Australien (Cuddie Springs, siehe unten) gefunden und datiert. Er ist ca. 30.000 Jahre alt, also weit älter als die Neolithische Revolution, und stammt aus dem Pleistozän. 79 n. Chr. wurde Pompeji durch den Ausbruch des Vesuv zerstört. Bei Ausgrabungen wurde ein weitentwickelter Mühlenbetrieb mit einer durch Göpel angetriebenen Kegelmühle ausgegraben. 546 n. Chr. verwendeten die Goten bei der Belagerung Roms bereits Schiffsmühlen, bei denen der Fluss über unterschlächtige Wasserräder…

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    Fronleichnamsfest

    Das Fronleichnamsfest (lateinisch Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi ‚Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi) ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich von mittelhochdeutsch vrône lîcham für ‚des Herren Leib‘ ab, von vrôn ‚was den Herrn betrifft‘ und lîcham (‚der Leib‘). In der Liturgie heißt das Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi, regional wird es auch Prangertag oder Blutstag genannt. In das Englische und in andere Sprachen ist die lateinische Bezeichnung des Hochfestes, Corpus Christi, eingegangen. Der Festtermin und das Anliegen des Fronleichnamstages, eines Ideenfestes, stehen in enger Verbindung…

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    1. Mai

    Erstmals eingeführt wurde der Staatsfeiertag per Gesetz vom 25. April 1919 für die Erste Republik Österreich für den 12. November im „immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates Deutschösterreich“. Im gleichen Zuge erhob die Nationalversammlung den 1. Mai zum “Ruhe- und Festtag”. Die erste Massendemonstration fand am 1. Mai 1856 in Australien statt, erst 1890 wurde er weltweit mit Streiks und Demonstrationen begangen. Die Arbeiter Österreichs beteiligten sich daran vor allem mit Ausflügen ins Grüne und schon 1907 war in mehr als zwei Dritteln der Arbeitsverträge dieser Tag mit einer Arbeitsruhe verbunden. 1933 verbot Kanzler Dollfuß die sozialdemokratischen Maifeiern in Österreich, um bereits 1934 den “Tag der Arbeit”, “Tag der…

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    Valentinstag

    Der Valentinstag wird am 14. Februar begangen. Das Brauchtum dieses Tages geht auf das Fest des heiligen Valentinus zurück, eines Märtyrers, in dessen Hagiographie möglicherweise die Vitae mehrerer Märtyrer dieses Namens zusammenflossen. Der Gedenktag des hl. Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. Im angelsächsischen Raum hat der Valentinstag schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts Tradition als Tag, an dem zumindest kleine Grüße ausgetauscht werden. In Großbritannien wurden Karten mit Bildern und Gedichten als Valentinsgruß verschickt – gern auch anonym…

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    Ein süßes Geheimnis…

    Ein süßes Geheimnis? Und ein wenig Geschichte… Wer kennt sie nicht, die kleinen Malzbraunen auf vier Seiten abgeschrägten Halbwürfel, verpackt in weißes Innen-, und in appetitliches rosa (die härteren) oder dunkelbraunes (die weichen) Außenpapier mit entsprechendem Aufdruck: die Original Badener Kaffeebonbons. Manche beklagen sich, dass die elitären Süßigkeiten an den Zähnen oder am Gaumen kleben bleiben, aber diese Minderheit wird nicht gehört und berücksichtigt. Die Verkaufszahlen der berühmten Bonbons sprechen für sich. Generationen von Badener Zuckerbäckern erzeugen sie. Seit 1826?? In diesem Jahr wurde Joseph Genthon als bürgerlicher Zuckerbäcker im Rathaus von Baden eingetragen. Er gilt als Erfinder dieser Köstlichkeit: Herr Vock sen. (Familie Vock, seit 65 Jahren in der…

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    Brot

    Brot ist ein traditionelles Nahrungsmittel, das aus einem Teig aus gemahlenem Getreide (Mehl), Wasser, einem Triebmittel und meist weiteren Zutaten gebacken wird. Es zählt zu den Grundnahrungsmitteln und wird als solches jährlich am 16. Oktober mit dem Welttag des Brotes als internationaler Aktionstag gefeiert. Das feste, dunkle Äußere des Brotes heißt Kruste oder Rinde. Sie enthält Röstaromen, die durch die Maillard-Reaktion beim Backen entstehen. Durch Einschneiden der Brotoberfläche vor dem Backprozess oder durch das „zufällig Aufreißen“ beim Gehen ergeben sich in der Kruste Ausbünde, die die Oberfläche des gebackenen Brotes vergrößern. Die Dicke der Kruste ergibt sich aus der Backdauer, und ihre Farbe ergibt sich aus der Backtemperatur. Das weiche,…

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    Silvester

    Beginn des neuen Jahres. Aus: Otto von Reinsberg-Düringsfeld, das festliche Jahr in Sitten, Gebräuchen und Festen der germanischen Völker, Leipzig, 1863 Das Jahresendfest haben bereits die Römer gefeiert, erstmals im Januar zu Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde. Die Feuer-Feste am Jahreswechsel haben alte germanische Wurzeln. Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester (deutsch ‚Waldmensch‘, von lateinisch silva ‚Wald‘) geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt den…

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    Halloween & Rübengeistern

    Halloween, von All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Im Zuge der irischen Renaissance nach 1830 wurden in der frühen volkskundlichen Literatur eine Kontinuität der Halloweenbräuche seit der Keltenzeit und Bezüge zu heidnischen und keltischen Traditionen wie dem Samhainfest angenommen. Bis heute werden entsprechende Mutmaßungen des Religionsethnologen James Frazer zitiert. Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Halloween-Bräuche in US-amerikanischer Ausprägung auch im…